Die Audio-Werkblätter zum Anhören
Begleite
nd zur Lese-Performance und Textpublikation „Ich lebte im Oxyquarium“ von Evelyn Blumenau können an dieser Stelle sechs lyrische Audiostücke der Autorin angehört werden können. Die angegebenen Seitennummern beziehen sich auf die „Audio-Werkblätter“ in der Textpublikation.
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BLATTGOLDEN DAS GEFÜHL / Audio-Werkblatt 1 (S. 27)
Stimme, Text und Produktion: Evelyn Blumenau, © 2025 / Länge: 06:09
Zwischen autobiografisch und autofiktional bewegen sich drei lyrische Texte von Evelyn Blumenau. Wohin führt sie uns eigentlich, diese Liebe? Und wie fühlt sie sich an? Zu hören sind „Feuchttrocken, die Luft“, „Wir begleiten einander“ und „Liebe ist ein Abgrund“. Die Gedichte werden von Soundtracks und Klangstücken der Künstlerin begleitet, die Texte spielen mit Zeit(en)wahrnehmung und verführerischen Abgründen (Eine Variation des Themas wurde erstmals im Rahmen von ‚Chrononima‘ 2025 in einer Langversion veröffentlicht).
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TRANSITRAUM LEBEN / Audio-Werkblatt 2 (S. 49)
Stimme, Text und Produktion: Evelyn Blumenau, © 2025 / Länge: 06:31
Hier wird die ‚Wie leben-Frage‘ gestellt: Die Autorin Evelyn Blumenau nimmt in den Gedichten „Transitraum Leben“ und in „Wie oft?“ eine Art Außensicht ein. Das Prinzip des Lebens ganz neu definieren, jenseits von Machtspiel und eitlem Parlieren? In ihrer literarischen Soundkomposition wird das Leben zur Bühne einer Zwischenwelt, eines Transitraums, der zur Ruhe einlädt. Ein intimer Denkraum wird eröffnet, in dem für Selbstironie wie auch für Innigkeit ausreichend Platz vorhanden ist (eine Variation des Themas wurde erstmals im Rahmen von ‚Chrononima‚ 2025 in einer Langversion veröffentlicht).
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ICH BIN BEI MIR ZU GAST / Audio-Werkblatt 3 (S. 81)
Stimme, Text und Produktion: Evelyn Blumenau, © 2025 / Länge: 03:36
Inspiration für dieses Stück war das Buch „Karlas Lauf gegen die Raumzeit“ von Walter Kreuz. Der starke Wille und die gleichzeitig spürbare Einsamkeit des Mädchens Karla, die vom Autor in eine komplexe Geschichte eingewebt wurde, faszinierten E. Blumenau und dienten als Ausgangspunkt für ihre Bearbeitung. Die innere Zwiesprache der ruhelosen Karla wird darin fortgeschrieben und zu einem lautmalerisches Werk aus Text, Gesang und Naturgeräuschen erweitert. (Variationen des Themas wurden im Rahmen der gemeinsamen Lese-Performances „Lauf, Karla lauf“ ab 2009 live präsentiert).
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KÖNNEN WIR MEHR ALS LEBEN SPIELEN / Audio-Werkblatt 4 (S. 91)
Stimmen: Walter Kreuz, Evelyn Blumenau, Text und Produktion: Evelyn Blumenau
© 2018/2025 / Länge: 03:53
In diesem Audiostück geben Musik und Gesang den Ton an. Kein Spiel, ein Spiel, mein Spiel. Wir haben die Wahl. Wir können mehr als nur Leben spielen. Oder vom Leben träumen. Das Werk basiert auf dem Lied „BADIA, A Secret Tuscan Place“ von E. Blumenau. (2008 erschien das Originallied auf der Doppel-CD Rise der Musikgruppe NoviSad. Eine audiovisuelle Adaption des Liedes wurde 2019 beim Filmfestival Juvinale Salzburg öffentlich präsentiert.)
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MOMENT DER SELBSTBESINNUNG / Audio-Werkblatt 5 (S. 103)
Stimme, Text und Produktion: Evelyn Blumenau, © 2026 / Länge: 04:18
Basierend auf der Komposition „Stimm-Dualitäten“ von E. Blumenau entstand dieses experimentelle Stück im Frühjahr des Jahres 2026. Der Sprechgesang wechselt zwischen melodischer Mehrstimmigkeit und Sprechstimme und erschafft damit einen inneren Dialog rund um das pure Sein. Im Moment der Eigenprägung, in der Wahrheit der Begegnung, im Moment der Selbstbesinnung, in den Zeiten der Erinnerung (2019 wurden Teile der Komposition Stimm-Dualitäten im Rahmen der Lese-Performances „Hier spricht Zeit“ zur Aufführung gebracht).
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HÖRBÄUME / Dieses Hörstück bezieht sich auf die Kurzgeschichte „Mildes Wasser“ im Textbuch (S. 93)
Stimmen, Text und Produktion: Walter Kreuz und Evelyn Blumenau, © 2006 / Länge: 10:02
Sechs Hörportraits – Sechs Bäume aus der Lobau. Schwarzpappel, Linde, Esche, Silberweide, Eiche und Silberpappel bekommen in diesem Stück eine Hörbühne und berichten Wissenswertes über sich und ihre Umgebung. Bereits 2006 übernahmen W. Kreuz und E. Blumenau die Rollen der sprechenden und tönenden Baumwesen und inszenierten Fakten, Kurioses, Kritisches und Erfreuliches aus der (Wasser)Welt des Augebietes. In Kombination mit einer speziellen Soundcollage entstanden sechs Hörbaumportraits. (Die Audiostücke sind an künstlerischen Installationen der Ausstellung „TONAU“ im Nationalparkhaus der Lobau Wien in Langversionen zu hören).
Siehe auch:
Lese-Performance Ich lebte im Oxyquarium
Audioteaser zum Projekt


