|
Foto: E.
Loibl
Die Story der
Gesichter
ein audiovisueller
Workshop
Auf der Suche nach Antworten auf
die vereinfachenden Codes von Smilies und Grinsekatern von möchten wir zu
einer Tonreise in die kompromisslose Fantasie der Mimik einladen.
Willkommen auf unserer Reise in die
Theatralität der Gesichter. Absichtliche und zufällige Mimik ist immer
Teil einer Geschichte, und zwar in mehrfachem Sinn. Geht es um Ausdruck
und Reflexion des Tatsächlichen oder um die Ebene des Spiels mit all
seinen Facetten und Wechseln der Identitäten ?
Die TeilnehmerInnen lassen sich fotografieren - oder sie tun es selbst. Ob
es nun die "normale" Mimik ist, die abgebildet werden soll, ob
es offene, verbogene oder extreme Gesichter sind, bleibt den AkteurInnen
selbst überlassen. Die fotografierten Gesichter
erscheinen auf der Leinwand bzw. am Bildschirm. Die Mikrofone stehen
bereit. Jetzt geht es darum, passende Kapitel zu der Geschichte zu
erfinden und mit den eigenen Stimmen aufzunehmen.
Durchführung
der Aktion
Die Dauer der gesamten Aktion beträgt 3 (Schul-)Stunden (Foto-Session
eine Stunde, Hörspielaufnahmen zwei Stunden). Innerhalb von Wien ist es
möglich, für Foto-Session und
Hörspielaufnahmen separate Termine zu vereinbaren.
Durchgeführt wurde die Aktion bereits in zahlreichen Schulen regional und
international, im Rahmen des
Lesefestivals "LITERATUR FÜR JUNGE LESER/INNEN im Küstlerhaus Wien
und beim Lesefestival "RUND UM DIE BURG" neben dem Wiener
Burgtheater. Weitere Varianten stellen die gecko-art-Projekte facing international
, facing
transcontinental und loop
pool dar, welche in den Städten Brno (CZ), Mor.Budejovice (CZ),
Györ (H), Bratislava (SK), Kaduna (Nigeria) und Wien zwischen 2003
und 2005 durchgeführt wurden.
|
Foto:
S.Port
lyricon multilingual
ein audiovisueller
Workshop
ab 2007
In diesem Projekt
kreieren die SchülerInnen lyrische Kurzhörspiele unter
Verwendung mehrerer Sprachen in teilweise gebunden-gereimter Form
zum Thema "Vielsprachigkeit/Sprachenvielfalt" (etwa eine
alltägliche Szene in der Straßenbahn, in der Schulpause, in der
Freizeit...), in denen sie als AkteurInnen bestimmte Rollen
einnehmen.
Dabei soll das Hörspiel ein
"akustisches Lyricon" sein, also werden die Sätze
demgemäß poetisch ausgeschmückt (in Wortwahl, Sprechrhythmus,
Stimmmelodie), wobei der Sprachkreativität keine Grenzen gesetzt
sind.
Diese Geschichten sind
die Grundlage für Szenenfotos zur Illustration und Interpretation
der Sprechaufnahmen.
Die lyrische
Komponente soll beitragen, Szenen aus der schelllebigen
Alltagswelt heraus zu heben und sprachliche Kommunikation zu
erweitern (d.h. nicht einfach nur Redewendungen in Dialogen zu
verwenden, sondern jedes Statement wirklich durchzugestalten).
Dann geben die SchülerInnen
der Szenencollage einen Namen und überlegen sich Titel für
die Einzelszenen. Daraufhin wird eine audiovisuelle Schau
erstellt, die als Bildfilm abläuft.
Dauer eines Workshops:
3 Stunden
Ort des Workshops:
Schulklasse bzw. Projektraum - teilweise Verdunklungsmöglichkeit
ist erforderlich (60% recht).
Am Workshop kann die
gesamte Schulklasse teilnehmen.
Eine spezielle
Vorbereitung ist nicht erforderlich.
|